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Jahresrückblick 2025

Beitragsbild Jahresrückblick

Kaum zu glauben, aber 2025 ist schon wieder fast Geschichte. Das Jahr ist, wie so oft, förmlich an mir vorbeigezogen. Die Zeit rast, und umso wichtiger finde ich es, am Ende eines Jahres innezuhalten und Bilanz zu ziehen. Was ist gut gelaufen? Was hat sich verändert? Was habe ich gelernt?

Bereits zum fünften Mal in Folge fasse ich in diesem Beitrag mein Jahr in verschiedenen Kategorien zusammen. Es ist für mich zu einer wertvollen Tradition geworden, nicht nur die technischen Entwicklungen in meinem Smart-Home oder die Performance meiner PV-Anlage zu betrachten, sondern auch meine Finanzen, meinen Medienkonsum und natürlich die Entwicklungen hier auf dem Blog zu reflektieren. 2025 war ein Jahr der Konsolidierung und der bewussten Entscheidungen. Begleitet mich auf meiner Reise durch die letzten zwölf Monate!

myHome.zone – Daten und Fakten zum Blog

Im Jahr 2025 habe ich mir vorgenommen, einen konstanteren Rhythmus für meine Veröffentlichungen zu finden und habe den Drei-Wochen-Rhythmus eingeführt. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Das Ergebnis: 17 neue Beiträge (diesen Rückblick ausgenommen). Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2024 waren es 13 Beiträge, einschließlich des damaligen Jahresrückblicks. Die Umstellung hat sich also gelohnt und zu mehr Content geführt.

Technisch lief die Webseite, wie auch schon in den Jahren zuvor, stabil und performant auf einem vServer in der Hetzner Cloud. Als Technik-Enthusiast schätze ich die Flexibilität und die Kontrolle, die mir ein eigener Server bietet. Allerdings habe ich dem vServer im Laufe des Jahres ein kleines Upgrade in den nächsthöheren Tarif verpasst. Die zusätzlichen Ressourcen waren nötig, da ich neben dem Blog auch weitere Docker-Container und Dienste für mein Smart-Home und private Projekte betreibe.

Bei den Besucherzahlen gab es im Vergleich zum Vorjahr 2024 einen leichten Anstieg. Was mich allerdings viel mehr gefreut hat: Die durchschnittliche Interaktionsdauer ist stark angestiegen. Ich vermute, dass dies mit meinen oft umfangreicheren Beiträgen und der Erweiterung meiner Beitrags-Serie zu tun hat. So habe ich die beliebte Serie Raspberry Pi als Heimserver“ um 5 neue Beiträge erweitert, während die anderen Veröffentlichungen für sich standen.

Die Beiträge mit den meisten Aufrufen im Jahr 2025 waren die folgenden:

 

Social Media und Messenger – Der große Schnitt

Das Jahr 2025 stand bei mir digital ganz im Zeichen der Reduzierung. Ich habe die bewusste Entscheidung getroffen, meine Social Media Profile drastisch zu reduzieren. Nach reiflicher Überlegung habe ich nicht nur mein Profil bei BlueSky, sondern auch meinen Instagram-Account endgültig gelöscht.

Mein Fokus liegt nun eindeutig auf dem Fediverse. Die Idee eines dezentralen, offenen und nicht von einem einzigen Konzern kontrollierten sozialen Netzwerks entspricht einfach viel mehr meiner FOSS-Philosophie. Daher habe ich mich neben meinem bestehenden Mastodon-Account auch bei Pixelfed (als Instagram-Ersatz) und Loops (die Fediverse-Variante von TikTok) angemeldet.

Pixelfed
Pixelfed
Entwickler: Daniel Supernault
Preis: Kostenlos

Aber der Schnitt ging noch tiefer: Auch bei den Messengern habe ich reduziert. Nach vielen Jahren der Nutzung habe ich mich entschieden, WhatsApp den Rücken zu kehren.

Ironischerweise war ich vor Jahren noch überzeugter Meta-Fürsprecher und habe beim Börsengang sogar Aktien des Unternehmens (damals noch Facebook) gekauft. Doch mit der Entwicklung der letzten Jahre, der aggressiven Datensammelei und der gesamten Unternehmensphilosophie von Meta bin ich einfach nicht mehr einverstanden.

Von nun an bin ich für Freunde und Familie primär per SMS bzw. dem modernen Nachfolger RCS (Rich Communication Services) erreichbar. Auf meinem Google Pixel 8 nutze ich dafür die vorinstallierte Google Messages App.

Google Messages
Google Messages
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

 

Technik – Bewährtes statt Neukäufe

Google Pixel 8
Google Pixel 8

Im Bereich der persönlichen Technik war 2025 ein ruhiges Jahr. Mein treuer Begleiter in der Hosentasche war auch in diesem Jahr das Google Pixel 8. Ich bin nach wie vor extrem zufrieden mit dem Gerät. Aktuell sehe ich absolut keine Notwendigkeit für ein Upgrade.

Softwareseitig bleibt Android mein Favorit: Nach dem Release von Android 16 folgten das QPR1-Update (Quarterly Platform Release) mit dem Material Design 3 Expressive und inzwischen sogar schon das Android 16 QPR2, welches das System nochmals verfeinert hat.

Auch mein Lenovo Ideapad Duet 5 (ein ChromeOS-Detachable) habe ich weiterhin rege im Einsatz. Für das Bloggen auf der Couch oder das Verwalten meiner Server ist das Gerät perfekt. Ein Upgrade ist auch hier nicht geplant.

Eine große Veränderung gab es jedoch im Wohnzimmer: Anfang Februar haben wir unseren alten Samsung TV nach über 12 Jahren treuer Dienste in den wohlverdienten Ruhestand geschickt. Ersetzt wurde er durch den Xiaomi TV S Mini LED. Der Sprung bei der Bildqualität und den Smart-Features war nach über einem Jahrzehnt natürlich gewaltig.

Um einen wirklich cleanen Look in unserem Wohnzimmer herzustellen, haben wir den Wechsel direkt genutzt, um den Fernseher mit einer TV-Wandhalterung von Goobay zu montieren. Keine herumfliegenden Kabel, kein klobiges Sideboard – das Ergebnis gefällt uns extrem gut. In meinem ausführlichen Erfahrungsbericht zum Xiaomi TV gehe ich ins Detail und erläutere, warum sich meine Frau und ich genau für dieses Modell entschieden haben.

Xiaomi TV S Mini LED
Xiaomi TV S Mini LED

Meinem Smart-Home habe ich lediglich ein paar neue Geräte spendiert. Als Home Assistant Nutzer habe ich mich entschieden, einige alte WLAN-Steckdosen durch smarte Unterputz-Steckdosen zu ersetzen und habe die Aqara Power Outlet H2 EU fest verbaut. Wer mehr über den aktuellen Stand meines Smart-Homes wissen möchte, dem empfehle ich meinen dedizierten Beitrag: Home Assistant – ein weiteres Jahr ist vergangen.

 

Coding – Python und GitHub Actions

Nachdem ich 2024 mit der Programmiersprache Python begonnen habe, stand das Jahr 2025 ganz im Zeichen der Vertiefung. Es ist erstaunlich, wie viel mächtiger man sich fühlt, wenn man die Skripte nicht nur kopiert, sondern wirklich versteht und anpasst.

Mit den neu gewonnenen Kenntnissen konnte ich in meinem Berufsleben sogar zwei konkrete Projekte umsetzen. Leider kann ich an dieser Stelle dazu wenig berichten, aber es war ein toller Erfolg, das Hobby-Wissen in den Job zu transferieren.

Parallel dazu hat sich auch mein privater Workflow verändert. Ich habe mehrere „private“ Repositories auf GitHub erstellt, die mir als Testumgebung für Python bzw. meine Skripte dienen. Der Hintergrund dafür ist ein technischer Kniff: Ich verwende diverse GitHub Actions. Dadurch kann ich an den Python-Skripten auch unterwegs Änderungen vornehmen und diese sofort testen lassen. Auf einem Smartphone wie dem Google Pixel 8 ist es nämlich sehr umständlich, eine funktionierende Python-Umgebung einzurichten. Über die CI/CD-Pipeline von GitHub umgehe ich dieses Problem elegant.

Bedingt durch die neu erworbenen Python-Kenntnisse und diesen Workflow sind meine Contributions auf GitHub stark angestiegen. Im Jahr 2024 hatte ich lediglich 69 Contributions, während es im Jahr 2025 bereits 521 waren. Die Tendenz wird wahrscheinlich für 2026 weiter steigend sein.

Diagramm meiner GitHub Contributions
Diagramm meiner GitHub Contributions

 

 

PV-Anlage – Ein ertragreiches Jahr

Aus der Perspektive eines Elektrotechnikers mit PV-Anlage würde ich sagen: Das Jahr 2025 war ein gutes Jahr für Solarstrom! Meine 15,6 kWp-Anlage mit dem 10 kWh Akku konnte ordentlich arbeiten.

Mit einem PV-Jahresertrag von 13,51 MWh war das Jahr im direkten Vergleich zum Vorjahr 2024 (12,55 MWh) um beachtliche 0,96 MWh besser.

Unser privater Stromverbrauch war auf das Gesamtjahr gesehen vergleichbar mit dem Vorjahr. In der Monatsbetrachtung sieht man jedoch klare Unterschiede: Im Winter sorgt die Luft-Wasser-Wärmepumpe für einen deutlich höheren Bedarf, während der Verbrauch im Sommer sehr niedrig ist. Dank des guten Ertrags 2025 konnten wir die zusätzlich erzeugten 0,96 MWh zu großen Teilen – nämlich 0,76 MWh – ins Netz einspeisen.

 

Medien – Youtube, Musik und Podcasts

Was meinen Medienkonsum angeht, so habe ich 2025 keine großen Sprünge vollrichtet, aber eine signifikante Änderung vorgenommen.

Bedingt durch meine Interessen konsumiere ich auf YouTube weiterhin die Videos von verschiedenen Creatorn.

Die große Änderung erfolgte Ende Februar: Ich habe den Streaming-Dienst gewechselt und bin von Spotify zu YouTube Music migriert. Der Transfer meiner über die Jahre gepflegten Playlists war dabei recht einfach; ich habe dazu den Dienst Soundizz genutzt, der den Umzug fast vollautomatisch erledigt hat.

Der Hauptgrund war simpel: Ich wollte YouTube Premium, um die Videoplattform endlich ohne Werbung genießen zu können. Und was soll ich sagen? Das war die beste Entscheidung, die ich in meinem digitalen Leben dieses Jahr getroffen habe. Da YouTube Music im Premium-Abo enthalten ist, war der Wechsel von Spotify der logische Schritt. Ich nutze dabei aber weiterhin die jeweilige App, also die YouTube App für Videos und die YouTube Music App für Musik.

Wer mehr zu den Hintergründen meines Wechsels erfahren möchte, kann dies in meinem Beitrag „Mein Wechsel von Spotify zu YouTube Premium“ nachlesen.

 

Spannend wurde es beim YouTube Music Recap. Laut der Statistik habe ich angeblich nur 2422 Minuten Musik gehört. Das kam mir sofort falsch vor. Ein Blick auf die Grafik zu meiner Lieblingsband Linkin Park verriet das Problem: Sie tauchten nur an 25 Tagen auf, wobei der erste markierte Tag erst im September lag – obwohl ich sie eigentlich das ganze Jahr über höre.

Meine Vermutung, die ich mir kurz durch Google Gemini bestätigen ließ: Ich hatte in meinem Google Profil das automatische Löschen des Verlaufs auf „3 Monate“ eingestellt. YouTube lagen also schlichtweg keine Daten vor, die älter als September waren. Um im nächsten Jahr nicht das selbe Problem zu haben, habe ich das automatische Löschen des Verlaufs nun auf die nächsthöhere Einstellung (18 Monate) gestellt.

Da mein Musikkonsum über das Jahr gefühlt gleich geblieben ist, habe ich eine Hochrechnung angestellt: 4 x 2422 Minuten ergäben 9688 Minuten für das Gesamtjahr. Dieser Wert erscheint mir deutlich realistischer.

Eine Sache hat sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings nochmals massiv gesteigert: mein Podcast-Konsum. Während ich Ende 2024 noch 26 Podcasts in meiner Liste hatte, ist meine Abo-Liste im Jahr 2025 auf insgesamt 27 Podcasts angewachsen. Ich bin nach wie vor ein großer Fan von tiefgehenden Inhalten aus den Bereichen Technologie, Wirtschaft und aktuelle Nachrichten.

 

Als treuer und überzeugter Nutzer von AntennaPod schätze ich die Open-Source-Philosophie der App sehr, da sie perfekt zu mir passt. Dank der detaillierten Statistiken der App konnte ich meine Hörgewohnheiten auch dieses Jahr wieder präzise verfolgen. Das Ergebnis hat mich selbst ein wenig überrascht: Meine Gesamthörzeit ist auf sagenhafte 943,1 Stunden gestiegen! Das entspricht umgerechnet etwa 56.586 Minuten. Zum Vergleich: Im letzten Jahr waren es noch 791,9 Stunden.

 

Finanzen – Die Achterbahnfahrt 2025

Das Börsenjahr 2025 war im Gegensatz zum eher ruhigen Vorjahr 2024 wieder Recht turbulent. Die Gründe dafür waren divers, aber wie so oft hauptsächlich durch die Wirtschaftspolitik und Zinsentscheidungen in den USA geprägt.

Es war ein Jahr, das starke Nerven erforderte. Ich erinnere mich gut an den April, als mein Depot mit einem Minus von 16,6% (Year-to-Date) tiefrot dastand.

Diese Geduld wurde belohnt. Zum Jahresende hat sich das Blatt komplett gewendet, und ich schließe das Jahr 2025 mit einem Plus von 16,95 % ab.

 

Auch in diesem Jahr habe ich meine Anlagestrategie leicht angepasst und weiter simplifiziert. Inzwischen setze ich nur noch auf 3 Einzelaktien (Alphabet, Broadcom und Micron Technology), 3 breit gestreute ETFs (als solides Fundament) und einer Crypto-Währung (Bitcoin) als spekulative Beimischung. Mein komplettes Depot liegt dabei übersichtlich bei Trade Republic.

Wer Details zu meinem Depot sehen möchte, kann dies weiterhin transparent auf Parqet tun.

 

Persönlicher Jahresrückblick – Die wichtigen Dinge

Wie auch schon im Jahr 2024, gab es im Jahr 2025 im beruflichen wie auch im privaten Umfeld keine großen Veränderungen. Und das ist gut so.

Mein Fokus lag weiterhin auf den Dingen, die mir wirklich wichtig sind: meiner Frau und meinen beiden Kindern. Es ist immer wieder ein unbeschreibliches Gefühl zu sehen, wie meine beiden Kinder wachsen, die Welt entdecken und sich zu eigenständigen Persönlichkeiten entwickeln.

Ein ganz besonderes Highlight war unser gemeinsamer Urlaub an der Nordsee in den Niederlanden im Juli. Einfach mal zwei Wochen raus aus dem Alltag – nur Strand, Wind, Meer und Zeit füreinander. Diese wertvollen Momente mit meinen Liebsten haben mir wieder einmal gezeigt, wie wichtig es ist, die einfachen Freuden des Lebens zu genießen.

 

Ein Blick in die Zukunft – Das kommende Jahr 2026

Mit den 17 veröffentlichten Beiträgen im Jahr 2025 habe ich die Latte für meine eigene Blog-Aktivität deutlich nach oben gelegt.

Ob ich im Jahr 2026 mehr veröffentlichen werde, wird sich noch herausstellen. Der Vorsatz ist da, die Ideen für neue Beiträge (speziell zu Home Assistant und Docker) sind es ebenfalls. Ich werde es auf alle Fälle versuchen, den Rhythmus beizubehalten.

Jetzt bleibt mir nur noch, mich bei euch allen für eure Treue, eure Kommentare und den regen Austausch in diesem Jahr zu bedanken.

 

Ich wünsche all meinen Lesern einen guten Rutsch und ein gesundes, erfolgreiches und spannendes Jahr 2026!

 

Hast du noch Fragen?

Hast du noch Fragen zu diesem Beitrag? Dann ab damit in die Kommentare oder schreib mich über Mastodon an.

 

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