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Langzeitbericht: Google Pixel 8

Beitragsbild Google Pixel 8

Seit dem 04. Januar 2024 ist das Google Pixel 8 nun mein täglicher Begleiter. Der Wechsel erfolgte damals eher unfreiwillig, da sich der Akku meines Google Pixel 6 aufgebläht hatte. Eigentlich wollte ich den Vorgänger deutlich länger nutzen, doch der Hardware-Defekt machte mir einen Strich durch die Rechnung.

Genau deshalb stand beim Pixel 8 von Anfang an ein Ziel im Fokus: Langlebigkeit. Ich wollte das Gerät so schonend wie möglich behandeln, um nicht erneut nach zwei Jahren zum Wechsel gezwungen zu sein. Wie sich das Pixel 8 nach zwei Jahren im Alltag mit Android 16 schlägt, ob meine Maßnahmen zur Akku-Schonung gefruchtet haben und warum ich inzwischen auf eine matte Displayfolie schwöre, liest du in diesem Bericht.

Akku-Pflege: Konsequenzen aus der Vergangenheit

Der aufgeblähte Akku des Vorgängers hat mein Nutzungsverhalten nachhaltig verändert. Um die thermische Belastung für das Google Pixel 8 so gering wie möglich zu halten, habe ich mein Gaming-Verhalten drastisch reduziert. Spiele wie Call of Duty Mobile, die das Gerät stark aufheizen, habe ich gar nicht erst installiert.

Natürlich wollte ich den Zustand des Akkus nicht dem Zufall überlassen. Wie auch schon bei meinen vorherigen Smartphones nutze ich die App Battery Guru, um Ladezyklen und Kapazität im Blick zu behalten. Über die letzten zwei Jahre lieferte mir die App verlässliche Daten.

Battery Guru: Akkugesundheit
Battery Guru: Akkugesundheit
Entwickler: Paget96
Preis: Kostenlos+

 

Ein Akku-Tausch für den Seelenfrieden

Google Pixel 8
Google Pixel 8

Anfang Dezember 2025 zeigte mir Battery Guru noch eine Restkapazität von 86% an. Das ist nach fast zwei Jahren ein absolut solider Wert, bei dem die meisten Nutzer noch nicht an einen Austausch denken würden. Doch aufgrund meiner Erfahrung mit dem Pixel 6 wollte ich kein Risiko eingehen.

Ich entschied mich daher proaktiv für einen Akku-Tausch. Diesen ließ ich kostengünstig in einer örtlichen Reparaturwerkstatt durchführen. Das Pixel 8 ist glücklicherweise so konstruiert, dass ein Tausch für wenige Euro machbar ist. Seitdem startet das Gerät mit frischer Energie in sein drittes Jahr. Ohne die Vorgeschichte hätte ich bei über 80% Kapazität sicher noch gewartet, aber so habe ich nun die Gewissheit, dass der Akku nicht zum limitierenden Faktor wird.

 

Hardware und Zubehör: Matt statt Glänzend

Äußerlich hat mein Google Pixel 8 die zwei Jahre gut überstanden, was auch an meinem Zubehör liegt. Die Spigen Liquid Air Hülle hat ihren Dienst getan, war aber nach der langen Zeit einfach abgegriffen. Da ich mit der Haptik sehr zufrieden bin, habe ich sie schlichtweg gegen das gleiche Modell ausgetauscht.

Spannender war die Entwicklung beim Displayschutz. Zunächst nutzte ich das Spigen AlignMaster Glas. Das schützt zwar gut, ist mir aber mit der Zeit gesprungen. Beim Austausch entschied ich mich für ein Experiment: Ich wechselte auf eine matte Displayschutzfolie.

Das war eine der besten Entscheidungen für die tägliche Nutzung. Das Gefühl beim Wischen über das Display ist genial – der Finger gleitet viel leichter als über Glas. Zudem wird die Lichtreflexion enorm reduziert. Ich kann das Display auch bei ungünstigem Lichteinfall viel besser ablesen. Der Effekt hat mich so überzeugt, dass inzwischen sogar einige Arbeitskollegen auf matte Folien umgestiegen sind, nachdem sie mein Pixel 8 gesehen haben.

 

Software: Android 16 und „What’s on my Phone“

Als das Pixel 8 erschien, war das Versprechen von 7 Jahren Updates ein großes Thema. Jetzt, zwei Jahre später, läuft Android 16 auf dem Gerät. Das neue Designsystem „Material 3 Expressive“ gefällt mir ausgesprochen gut. Google hat hier eine Optik geschaffen, die modern wirkt und Spaß macht. Meiner Meinung nach ist aktuell nur Samsung mit seiner One UI ein Konkurrent auf Augenhöhe, was die Konsistenz der Oberfläche angeht.

Welche Apps ich genau nutze, dokumentiere ich regelmäßig in meiner Artikel-Serie. In den Beiträgen What’s on my Phone aus 2024 und 2025 könnt ihr euch durch meine Screenshots klicken und sehen, welche Anwendungen es auf meinen Homescreen geschafft haben. Der Beitrag What’s on my Phone? – 2026 ist bereits in Arbeit und wird voraussichtlich in wenigen Wochen hier im Blog erscheinen.

 

Gemini: Vom Gimmick zum Alltagstool

Ein wesentlicher Aspekt der letzten zwei Jahre war der Aufstieg der KI. Fast zeitgleich mit dem Pixel 8 startete Google seine Gemini Ära. Anfangs habe ich das eher belächelt und weiter den klassischen Google Assistant genutzt.

Google Gemini
Google Gemini
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos+

Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Gemini ist aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken. Meine Nutzung der klassischen Google-Suche ist fast auf Null zurückgegangen. Stattdessen stelle ich meine Fragen direkt an Gemini. Die Antworten sind mittlerweile sehr akkurat und ich muss selten noch andere Quellen zur Überprüfung heranziehen. Es spart mir im Alltag schlichtweg Zeit.

 

Fazit und Ausblick

Das Pixel 8 hat sich als würdiger und robuster Nachfolger erwiesen. Durch den Akku-Tausch und die neue matte Folie fühlt es sich auch nach zwei Jahren noch frisch an. Softwareseitig bin ich dank Android 16 ohnehin auf dem neuesten Stand.

Mein Plan ist es, das Gerät noch mindestens ein weiteres Jahr zu nutzen. Irgendwann wird die Frage nach einem Nachfolger kommen – vielleicht das Pixel 11 oder das Pixel 11a. Dabei werde ich, wie in der Vergangenheit auch, genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis schauen. Bisher fiel meine Wahl meist auf das normale Modell, aber ich werde beide Optionen genau prüfen, wenn es soweit ist. Bis dahin bin ich mit meinem Google Pixel 8 bestens versorgt.

 

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